UKULELE ORCHESTRA OF GREAT BRITAIN



Das Ukulele Orchestra of Great Britain ist eine Band von professionellen, singenden Ukulele-Spielern, die ihre Instrumente einst von ihrem Taschengeld gekauft haben und fest daran glauben, dass jede Form von Musik auf eine Neu-Interpretation wartet – so lange man sie auf der Ukulele spielt. Ein Konzert des Ukulele Orchestra ist ein amüsanter, virtuoser, gezupft-gesungener, phantastischer und eingängiger Nachruf auf Rock’n’Roll und melodiös-leichte Unterhaltung – nur mit der Unterstützung der „Bonsai-Gitarre“ und einer Menagerie aus Stimmen: kein Schlagzeug, kein Klavier, keine Hintergrundmusik und – vor allem – keine Banjos. Eine Kollision aus Punkmusik und swingenden Oldies. Das Orchester macht von der Begrenztheit des Instrumentes Gebrauch, um sich einen eigenen musikalischen Freiraum zu schaffen. Dabei entfalten sich ungeahnte Einblicke in eigentlich hinlänglich bekannte Musik. Dieses schrammelnde, zupfende und singende Ensemble löst Begeisterungsstürme aus, wo auch immer es auftritt. Das Ukulele Orchestra of Great Britain beweist mit großer musikalischer Perfektion: einfach jedes Musikstück dieser Welt ist es wert, auf der Ukulele neu interpretiert zu werden. Pop, Rock, Punk, Klassik, jedes Genre ist vertreten und altbekannte Stücke klingen plötzlich wie noch nie zuvor gehört. Provozierend, berührend, inspirierend und tiefsinnig kombinieren sie Musik, britischen Humor und Popkultur auf einzigartige Weise. Von Tschaikowsky über Nirvana bis zu Otis Redding – das Orchester nimmt den Hörer mit auf eine musikalische Weltreise – und alles, was es braucht, ist die Ukulele im Handgepäck. Das Ukulele Orchestra startete im Jahr 1985 als eine Art Gag. Der erste Auftritt sollte eigentlich auch der letzte sein: allerdings war er ausverkauft und nach nur einer weiteren Show war das Orchester bereits im Radio zu hören. Seitdem gab es hunderte von Auftritten in Fernsehen und Radio weltweit sowie ausverkaufte Konzerte in den USA, Kanada, Belgien, Schweden, Finnland, Irland, Deutschland, Neuseeland und Japan; in Spielstätten wie z.B. Ronnie Scott's World Famous London Jazz Club, The Royal Festival Hall, beim Glastonbury Festival, Chicago Chamber Music Festival, The Big Chill und The Edinburgh Festival. Das Ukulele Orchestra besteht aus den (sich abwechselnden) ersten Ukulele-Spielern und Rhythmus-, Bass-, Bariton-, Tenor- und Sopranukulele. Durch diese Besetzung sind sie in der Lage, eine reiche Palette an Möglichkeiten der Orchestrierung und musikalischen Umsetzung zu erreichen. Schulter an Schulter sitzen sie in einem Halbkreis auf der Bühne, in formeller Abendkleidung ganz wie ein Symphonie-Orchester, und interpretieren Stücke aus Rock’n’Roll, Punk, Jazz und Klassik. Sie akzentuieren die Schönheit, aber immer wieder auch die Leere ihres Materials und schwelgen dabei in trivialer, auf sich selbst verweisender E- und U-Musik. Sie schaffen den Balance-Akt zwischen anspruchsvoller Seriosität und unbeschwerter Unterhaltung. Manchmal kann ein dummes, kleines Lied das Publikum mehr rühren als die ganz hohe Kunst. Die Zuschauer möchten Spaß haben mit den „Ukes“, die eindrucksvoll beweisen, dass musikalische Intelligenz und Leichtsinn nicht unvereinbar sind mit Akustik-Versionen von Heavy Metal, kunstvoll technischer Ausführung und einer Hommage an altbekannte Pop-Hits. Am Montag, 02. Februar 2009, gastiert das Ukulele Orchestra of Great Britain erstmals in Stuttgart und präsentiert sein Programm „Anarchy in the Ukulele“.

LINE-UP
George Hinchliffe
Hester Goodman
Will Grove-White
Jonty Bankes
Dave Suich
Richie Williams

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UKULELE ORCHESTRA OF GREAT BRITAIN